Mittwoch 21 Februar 2018
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Virgo-Haufen

Eigentlich eine andere Bezeichnung für den Virgo-Galaxienhaufen. Dieser ist ein großer Galaxienhaufen mit vermutlich über 2000 Galaxien. Dessen Zentrum ist etwa 65 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.

Bei uns, dem BC Adler Nürnberg aber bezeichnen wir scherzhaft als „Virgo-Haufen" (ausgesprochen „Würgohaufen“), wenn ein Spieler den Ball so unglücklich abgibt, dass auf den ersten Metern niemand auf die absurde Idee käme, dieser könnte auch nur im Entferntesten sein Ziel treffen, dann aber doch auf wundersame Weise ein Strike fällt und dieser von den Umstehenden mit einem "würrgg" kommentiert wird.

Siehe auch "Wischer"

Ball

So wird die Spielkugel beim Bowling genannt; neben den unterschiedlichsten Ausführungen haben alle Bälle 3 Löcher - für den Daumen, Mittel- und Ringfinger. Es gibt eine Vielzahl von Bällen, die sich in Material und Eigenschaften unterscheiden. Eine nähere Erläuterung hierzu folgt demnächst an gleicher Stelle.

Normalbohrung

Kugelbohrung, in der Mittel- und Ringfinger bis zum zweiten Gelenk im Ball stecken.

Ballhaltung

Üblicherweise stecken der Mittelfinger, der Ringfinger und der Daumen in den drei Löchern (konventionelle Bohrung), bei Fortgeschrittenen oft nur die Fingerkuppen (Fingertip-Bohrung).

Offener Frame

Frame, bei dem nach zwei Würfen nicht alle Pins geräumt wurden.

Ballabgabe

Sobald der Ball den Standfuß passiert (siehe Anlauftechnik), kommt die Ballabgabe. Der Ball „rollt“ von der Hand. Zuerst löst sich der Daumen aus dem Ball, danach erst die Finger. So kann man dem Ball mit den Fingern einen Drall geben. Der Daumen spielt dabei eine stabilisierende Rolle, gibt quasi die Richtung vor. Wenn der Ball die Hand verlassen hat, die Bewegung nach oben zu Ende führen. Wenn man die Finger etwas seitlich am Ball hochzieht, bekommt der Ball eine schrägere Rotation, womit der Ball in einem größeren Bogen zu den Pins läuft.

Burrito

Ein Pin, der von der Prallwand über das gesamte Pindeck fliegt und dabei einen letzten stehen gebliebenen Pin abräumt.

Curve

(zu deutsch: „Kurve“) Eine gleichmäßige Kurvenbewegung des Balles in Richtung Pins

Pfeile

Auf jeder Bowlingbahn befinden sich im ersten Drittel der Bahn sieben Pfeile, die dem Spieler das Zielen erleichtern sollen. Die Pfeile sind immer auf den 5., 10. und 15. Leisten vom linken und rechten Rand der Bahn sowie auf der 20. (mittleren) Leiste angebracht.

Pins

Die 10 Kegel am Ende der Bahn, die von der Maschine immer wieder aufgestellt werden, und von den Spielern immer wieder umgeworfen werden (sollen). Die Pins werden von 1 bis 10 durchnummeriert. Der vorderste Pin ist Pin 1. In der zweiten Reihe stehen (von links nach rechts) die Pins 2 und 3, in der dritten Reihe 4, 5 und 6 und ganz hinten die Pins 7 bis 10. 

Durchgang

Jedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen (Frames)

 

Ratte

Ball, der sich in den rechts und links der Bahn angebrachten Rinnen bewegt, beim Kegeln auch als Pudel bezeichnet.

Reaktiv Ball

Das ist ein Ball, der auf Fingertip gebohrt ist. Durch einen verlagerten Kern und eine korrekte Handhaltung wird der Ball zum so genannten Spin getrieben. Dadurch läuft der Ball in einem Bogen zu den Pins.

Essen & Trinken

Das sollte man lieber außerhalb des Bahnenbereichs und keinesfalls am Anlauf tun. Tropfen und Essensreste auf der Gleitsohle der Bowlingschuhe verschmutzen den Anlauf, der dadurch stumpf werden kann. Man gefährdet damit nicht nur sich, sondern auch die Mitspieler.

Schwiegermutter

So wird der Pin genannt, der genau hinter einem anderen stehen bleibt. Diese Pinstellung ist nicht leicht zu räumen.

Fingertip-Bohrung

Bei der Fingertip-Bohrung sitzt der Daumen vollständig im Daumenloch, Mittel- und Ringfinger nur bis zum ersten Fingergelenk. Damit vergrößert sich der Span (die Strecke zwischen Daumenloch und Fingerlöchern). Das führt dazu, dass sich die Auflagefläche des Balles in der Hand vergrößert, die Ballkontrolle erhöht sich. In die Löcher werden in der Regel Fingereinsätze eingearbeitet. Für den Daumen ist das ein glatter Vinyl-Einsatz, dadurch gleitet der Daumen leichter heraus. Die Einsätze für Mittel- und Ringfinger hingegen sind aus Gummi oder Silikon und daher sehr griffig. Damit hat man einen guten Halt und kann dem Ball die notwendige Rotation mitgeben. Dadurch erst erhält der Bowlingball bei der Abgabe den notwendigen Drall, der von einigen Bowlingspielern kurz vor dem Aufprall auf die Pins mit dem lauten Ausruf „HOOK“ begleitet wird.

Spare

Werden mit dem 2. Wurf die beim 1. Wurf stehen gebliebenen Pins umgeworfen, so spricht man von einem Spare.

Frame

Jedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen oder auch Frames genannt.

Spass

Das wichtigste beim Bowlingsport. So lautet zumindest unsere Devise. Und bei uns Adlern ist Spass immer garantiert!

Split

Von einem SPLIT ist die Rede, wenn nach dem ersten Wurf nur noch zwei sehr weit auseinander stehende Pins übrig sind. Beim zweiten Wurf ist es fast unmöglich, noch einen SPARE zu erreichen. Deshalb wird ein SPLIT auch als der schwierigste Wurf beim Bowling betrachtet.

Gasse

Weg, den der Ball beim Anwurf durch die Pins nehmen sollte, um einen Strike zu erzielen. Die rechte Gasse beginnt - für einen Rechtshänder - in der Lücke zwischen den Pins 1 und 3 und endet bei Pin 8. Dabei trifft der Ball die Pins 1, 3, 5 und 8 direkt. Alle anderen Pins werden von diesen Pins getroffen. Die linke Gasse beginnt links von Pin 1 und endet bei Pin 7. Hierbei werden die Pins 1, 2, 4 und 7 vom Ball nach rechts gedrückt. Dabei treffen sie die übrigen Pins. Bei einem Linkshänder das ganze dann spiegelverkehrt.

Strike

Werden alle 10 Pins bei 1. Wurf zu Fall gebracht, dann spricht man von einem Strike.

Handgelenkstützen

Handgelenkstützen dienen dazu, dem Bowlingspieler eine Unterstützung für das Handgelenk zu geben. Bei der Abgabe des Balles soll der Handrücken gerade sein. Da vielen Menschen dazu die nötige Kraft fehlt, kann man dies mit einer entsprechenden Handgelenkstütze erreichen.

Tape

(zu deutsch: „Klebeband“) Bänder, die der Unterstützung oder Schonung der Finger beim Bowlingspielen dienen.

Holländer „Van Hinten“

Ein Strike, bei dem der 1-er Pin nicht vom Ball selbst getroffen wurde, sondern in einem Domino-Effekt von den anderen Pins zu Fall gebracht wird.

Hook

(zu deutsch: Haken) Eine schnelle, sehr starke Richtungsänderung des Bowlingballs auf dem Weg zu den Pins.

UHU

Spieler, der nach dem 10. Frame unter Hundert Pins geworfen hat.t

Kingpin

Der schwierigste Split, bei dem nur noch die Pins 7 und 10 stehen. Räumen beinahe aussichtslos. Im Training trotzdem immer einen Versuch wert, im Ligabetrieb oder bei Turnieren lautet die Devise: „Einen für die Mannschaft“

Wash out

So nennt man es, wenn Pin 1, 2, 4 und 10 oder Pin 1, 3, 6 und 7 stehen bleiben. Dieser Pinstand ist schwer zu räumen.

Kraft

Bowling hat nicht unbedingt mit Kraft zu tun. Die einzige Kraft, die auf den Ball wirken soll, ist der Schwung aus der freien Pendelbewegung vor dem Loslassen des Balles.

Anlauf

Mindestens 4,57 m langer Bahnabschnitt, auf dem der Spieler Aufstellung nimmt und anläuft, um den Ball zu spielen. Das Betreten des Anlaufs mit Straßen- oder Turnschuhen ist verboten, damit der Bahnenbereich nicht verschmutzt oder beschädigt wird.

Kugel

Wird im Bowlingsport Ball genannt. Ist absolut rund und hat einen Umfang von 27 Zoll (687mm) und ein Gewicht von nicht mehr als 16 Pfund.

Anlauftechnik

Die Vier-Schritte-Technik ist die häufigste Anlauftechnik:

Der Spieler stellt sich etwas mehr als 4 Schritte vor der Foullinie auf. Der erste Anlaufschritt (Rechtshänder mit dem rechten Fuß, Linkshänder entsprechend mit dem linken Fuß) ist kürzer als die anderen. Gleichzeitig bringt man den Ball, welchen man vorher in einer bequemen Position vor dem Körper (etwa Hüfthöhe) gehalten hat, gerade nach vorn – hier soll die andere Hand unterstützen. Beim zweiten Schritt pendelt der Ball frei von der vorderen Position nach hinten (keine zusätzliche Kraft einsetzen). Beim dritten Schritt befindet sich der Ball nun am höchsten Punkt hinter dem Körper. Von dort kommt er mit Hilfe der Schwerkraft wieder nach vorn (auch hier keine zusätzliche Kraft einsetzen). Der vierte Schritt ist der „Gleitschritt“. Der Spieler verlagert das Gewicht auf den linken Fuß (bei Rechtshändern) und gleitet auf dem Fußballen das letzte Stück bis zur Foullinie. Währenddessen kommt der Ball nach vorn – die Hand befindet sich unter dem Ball, als würde dieser in der Handfläche liegen. Weiter siehe „Ballabgabe“

Laufgeschwindigkeit

Geschwindigkeit, mit der ein Bowlingball abgeworfen wird. Bei zu schnellen Bällen besteht die Gefahr, dass die Pins einfach nach hinten weg geschlagen werden und so keine Pin-Action entsteht. Bei zu langsam geworfenen Bällen kann nicht genügend Druck auf die Pins übertragen werden, hier besteht ebenfalls die Gefahr, dass Pins stehen bleiben.

Baby-Split

Wenn nur die Pins 2 und 7 oder 3 und 10 nach dem ersten Wurf stehen bleiben spricht man von einem Baby-Split.

Bahn

Die Bahn besteht aus mehreren Elementen:

  • Anlauf, mindestens 4,57 m lang
  • Foul-Line, eine schwarze Linie, die Anlauf und eigentliche Bahn voneinander abgrenzt. Zusätzlich ist diese meistens durch eine Lichtschranke mit dem Computer verbunden. Wird diese ausgelöst, so wird für den Wurf ein „Foul“ eingetragen, die gefallenen Pins zählen nicht.
  • eigentliche Bahn, 18.26 m bis zum ersten Pin. 1,06 m breit.
  • Pindeck, 0,92 m lang.

Die Oberfläche der Bahn besteht bei modernen Anlagen meist aus Kunststoff (ähnlich wie Laminat). Es gibt auch noch Holzbahnen.


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